Author: akku

  • Jahresrückblick 2025

    Jahresrückblick 2025

    Unser Jahresrückblick in 12 Bildern – 2025 war ein volles Jahr für uns! Sieben Offene Antifa Treffen, einiges an Anreisen, Veranstaltungen und Demos, die wir in Ulm und Umgebung mitorganisiert oder an den wir uns beteiligt haben.

    Doch auch hinter den Kulissen war einiges los! Hinter jedem schicken Bild und Video stehen jedes mal Absprachen, Organisation und Arbeit.

    Wir schauen trotz alledem zufrieden auf das Jahr zurück, denn die antifaschistische Bewegung in Ulm ist größer, sichtbarer und organisierter geworden.

    Wir haben dazu beigetragen, aber sicher nicht alleine – wir bedanken uns bei allen, die uns und unsere Arbeit 2025 auf vielen Wegen unterstützt haben.

    Wir sind uns sicher: Ulm, da geht noch mehr!

    Der Rechtsruck um uns herum hört nicht auf, wir stehen daher weiter (mit unserem Namen) dahinter: es braucht langfristiges Engagement und breite antifaschistische Organisierung – auf ein erfolgreiches 2026!

    Termine für 2026
  • Rückblick Weißenhorn – Antifa in der bayrischen Kleinstadt?

    Rückblick Weißenhorn – Antifa in der bayrischen Kleinstadt?

    am Sonntag den 14.12. beteiligten sich rund 250-300 Personen in Weißenhorn an die Proteste gegen die 3. AfD Neu-Ulm Veranstaltung in der Stadthalle Weißenhorn. Es fand eine lautstarke Demo ab 17:45 vom Bahnhof durch die Weißenhorner Innenstadt zur Stadthalle statt. Dort wurde bis zu Beginn der Veranstaltung kurz nach 19:00 der Einlass der AfD in wenigen Meter Abstand begleitet.

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  • 14.12. Klare Kante gegen Rechts Demo in Weißenhorn

    14.12. Klare Kante gegen Rechts Demo in Weißenhorn

    Wir teilen den Aufruf von Klare Kante gegen Rechts für eine Demo am 14.12. in Weißenhorn gegen den erneuten Auftritt der AfD in der Stadthalle Weißenhorn:


    Am 14.12. wird das extrem rechte, bayerische AfD-Landtagsmitglied Franz Schmid zum wiederholten Male eine extrem rechte Veranstaltung in der Stadthalle in Weißenhorn ausrichten.

    Dazu hat er sich diesmal die Augsburger AfD-Kreistagsabgeordnete Gabrielle Mailbeck und den Ludwigshafener AfD-Politiker Joachim Paul eingeladen.

    Franz Schmid selbst pflegt unverdeckt enge Kontakte ins sogenannte “Vorfeld” der AfD. Gemeint ist damit unter anderem die neofaschistische Identitäre Bewegung. Er wird als einer von zwei bayerischen AfD-Politkern vom Verfassungsschutz beobachtet.
    Gabrielle Mailbeck ist Kolumnistin für den extrem rechten Deutschlandkurier und hetzt in Ihren Texten gegen Migration und Migrant*innen.

    Joachim Paul fällt durch diesjährige Schlagzeilen auf, da er aufgrund von Zweifel an seiner Verfassungstreue vom Wahlausschuss der Stadt Ludwigshafen nicht als Kandidat zur Oberbürgermeisterwahl zugelassen wurde. Der Zweifel entstand durch seinen engen Kontakt zur extrem Rechten, seiner Forderung der Remigration deutscher Staatsbürger und durch Fotos auf denen er den White Power Gruß zeigt. Mit seiner Beschwerde gegen den Ausschluss scheiterte er beim Bundesverfassungsgericht.

    Die AfD und J. Paul baten die US-Regierung um Hilfe und beschwörten das Ende der Demokratie. Am Ende wurden sie tatsächlich von der Regierung nach Washington eingeladen. Darüber soll auf der Veranstaltung berichtet werden.

    Für uns ist klar: Hier, in der Stadthalle Weißenhorn, werden zum wiederholten Male städtische Räume für extrem rechte Inhalte missbraucht und die Stadt Weißenhorn schaut zu. Dagegen wollen wir auf die Straße gehen und deutlich machen: Nicht mit uns! Wenn die AfD weiter städtische Räume nutzen kann, werden wir mit unserem Gegenprotest da sein. Der Protest richtet sich nicht nur gegen die AfD-Veranstaltung, sondern auch direkt an die Stadt Weißenhorn: Es gibt viele Kommunen in Deutschland, die es schaffen städtische Räume gegen die Nutzung durch die extrem rechte AfD zu verteidigen.

    Auch wenn das im Zweifel heißt, dass auch andere Parteien diese nicht nutzen können. Ein Beispiel hierfür ist Kellmünz, die kürzlich die Nutzung ihrer Kulturhalle durch Parteien ausgeschlossen haben. Schaut man sich die öffentlichen politischen Veranstaltungen in der Stadthalle Weißenhorn an, so erkennt man, dass sich vorallem die AfD an den Räumen bedient und diese von anderen Parteien kaum genutzt wird.

    Wir sagen ganz klar: Liebe Stadt Weißenhorn, es ist nicht schwer – sorgt dafür, dass die AfD keine städtischen Räume für ihre rechte Propaganda nutzen kann!

    Tragt mit uns diese Forderung auf die Straße! Wir laufen gemeinsam durch die Stadt zur Stadthalle und werden vor Ort gegen die AfD protestieren.

    Wann? 14.12. ab 17:30 Uhr am Bahnhof Weißenhorn.

  • Erbach 07.11 – AfD “Jugendfest” crashen!

    Erbach 07.11 – AfD “Jugendfest” crashen!

    wir teilen und schließen uns folgendem Aufruf von Widersetzen Ulm an:

    Diesen Freitag, am 07.11., will die AfD ein “Jugendfest” in der Mezebar in Erbach veranstalten. Das ist keine lokale AfD Veranstaltung, sondern der Auftakt des bundesweiten Aufbaus der AfD-Jugend.

    Die Veranstaltung ist erst das zweite “Jugendfest” in BaWü und die AfD hat versucht den Ort geheim zu halten. Doch nicht mit uns! Wir sind uns sicher, auch vor Ort gibt es Widerspruch – 8 von 10 Menschen in Erbach wählen nicht die AfD!

    Kommt deshalb mit auf die Straße in Erbach! Gemeinsam gegen Rechtsruck, AfD Jugend und einen AfD Treffpunkt in Erbach.

    🕐 Wann: Freitag 07.11 ab 15:00
    📍 Wo: voraussichtlich Parkplatz Donauwinkelstadion


    Gemeinsame Anreise aus Ulm

    Wer Freitags schon früher kann: 14:25 am Gleis 8

    Ihr müsst noch arbeiten? Kein Problem, kommt nach!
    Der Einlass bei der ist ab 15:00, Start aber erst 17:00.

    Alle 30 Minuten fährt ein Regio von Ulm nach Erbach, Fahrtzeit 9min. Die Mezebar liegt nur wenige hundert Meter vom Bahnhof. Es lohnt sich sicherlich bis einschließlich um 17:00 nachzukommen um einen gebührenden Empfang allen auf Seiten der AfD zu bereiten.


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  • Rückblick Gedenken 35. Todestag von Rafael Blumenstock

    Rückblick Gedenken 35. Todestag von Rafael Blumenstock

    Dem heutigen Gedenkspaziergang schlossen sich um die 50 Personen an. Damit war das das größte Gedenken an Rafael Blumenstock der letzten 5 Jahre. Vom Café Omar zum Aquarium und schließlich zum Gedenkstein am Münsterplatz. Auf der Strecke und am Gedenkstein teilten immer wieder Menschen, die Rafael kannten ihre Erinnerungen an Rafael.

    Wir bedanken uns bei allen Teilnehmenden.

  • 35. Todestag von Rafael Blumenstock

    35. Todestag von Rafael Blumenstock

    Am 04.11.2025 jährt sich die Ermordung von Rafael Blumenstock in Ulm zum 35. Mal. Wir rufen auf zu einem Gedenkspaziergang.

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  • OAT 29.10

    OAT 29.10

    Offenes Antifa Treffen im Oktober! 🎃🏴🚩

    Es wird zu Beginn einen kurzen Input zum 35. Jahrestag von dem Mord an Rafael Blumenstock geben.

    Neben uns könnt ihr bei diesem OAT auch die neugegründete “Autonome Jugend Ulm” und “Widersetzen Ulm kennenlernen. Ihr könnt auch Tickets für den Bus von Ulm nach Gießen kaufen.

    Kommt vorbei: 📅 am 29.10. 🕐 um 20 Uhr📍 im Hemperium

  • 35. Todestag von Eberhard Arnold

    35. Todestag von Eberhard Arnold

    Am 21.10.1990 wurde der 23- Jährige SSV Ulm Fan Eberhard Arnold nach einem Basketballspiel in einem geplanten Angriff von rechten Skinheads in Ludwigsburg getötet. Bereits Tage vor dem Spiel war der Polizei bekannt, dass mit Auseinadersetzungen zu rechnen war. Eine Gruppe rechter Skinheads verabredete sich um Ulmer Fans “aufzumischen”. Sie griffen mit einem Molotow- Cocktail, Steinen und Flaschen wartende SSV Fans auf dem Bahnsteig an. Diese ergriffen daraufhin die Flucht.

    Eberhard Arnold stürzte beim wegrennen auf die Gleise, ein einfahrender Zug erfasste ihn und er starb. Im Nachgang des Mordes wurden 9 Tatverdächtige ermittelt und drei wegen “gemeinschaftlichen Totschlages” angeklagt. Bei zwei der Tätern wurden NPD und Nazi-Propaganda, wie SS-Memorabilien und Hitler-Schriften gefunden. Mehrere der Täter waren bereits durch antisemitische Grabschändungen auffällig geworden. Der Haupttäter erhielt sieben Jahre Haft.

    Eberhard Arnold zählt zu den vergessenen Opfern rechter Gewalt. Die Tat ist bis heute nicht als extrem rechter Mord anerkannt und fehlt in den offiziellen Statistiken zu rechter Gewalt. Der Ulmer Basketballverein war damals noch Teil des SSV Ulm 1846. Heute ist das Ratiopharm Ulm / Basketball Ulm’01. Doch weder der SSV Ulm 1846 noch Ratiopharm Ulm haben eine aktive Gedenkpolitik an ihren ermordeten Fan.

    Es gibt nur wenige Informationen und soweit wir wissen nichtmal ein öffentlich auffindbares Bild von Eberhard Arnold.

    Mit diesem Text wollen wir dazu beitragen, dass der Mord nicht weiter vergessen wird und fordern beide Vereine auf, Gedenkarbeit für ihren ermordeten Fan zu leisten und sich gegen neonazistische Tendenzen zu stellen, auch in den eigenen Reihen.

    Heißt es nicht, “you’ll never walk alone”?

    Am 27.10.1990 wurde auf einer Gedenkdemonstration für Eberhard Arnold ein Flyer verteilt, auf dem stand:

    “Wenn wir genauer hinschauen, sehen wir, dass es nicht hauptsächlich um das „Gewaltpotential in wenigen gestörten Hirnen“ (Stuttgarter Nachrichten, 23.10.1990),

    sondern um das Ergebnis veränderter, nach rechts verschobener politischer Verhältnisse geht. Es sind eben nicht hauptsächlich fanatisierte und geistig etwas zurückgebliebene Einzeltäter, die diese Taten alleine zu verantworten haben.

    Vielmehr erkennen wir eine ursächlichen Zusammenhang mit der allgemeinen politischen Rechtsverschiebung im Zuge der Wiedervereinigung und diesen mörderischen und grabschändenden Aktivitäten.”

    Es ist klar. Damals wie heute gilt: Nazis morden. Immer wieder. Und mordende Nazis sind eine logische Konsequenz einer Gesellschaft, die immer weiter nach rechts rückt.

    Quellen

  • Free Maja Soli Bild

    Free Maja Soli Bild

    Auf dem AMS Camp haben sich spontan einige Antifaschist*innen zusammengetan, für ein kleines Zeichen der Solidarität.
    Aus dem Schwarzwald bis nach Ungarn: Free Maja! Antifa bleibt notwendig 🏴🚩

  • schlechte Musik & schlechte Menschen

    schlechte Musik & schlechte Menschen

    Viel los in bayrisch Schwaben! In den letzten Tagen war einiges los auf der bayrischen Seite. Freitag in Illertissen ein Neonazi Rap Konzert mit gottlos schlechter Musik, aufgelöst durch die Polizei. Samstag AfD Veranstaltung in der Stadthalle Weißenhorn mit Möchtegern-Prominenz.

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